- Startseite
- Was passiert heute
- Detailsuche
- Bundesliga
- 2.Bundesliga
- Champions League
- CL-Quali
- DFB-Pokal
- Alle Wettbewerbe
- Nationalteams
- Regionalligen
- Besucherzahlen
- Top-Marktwerte
- Transferrekorde
Social Media
21.04.2013 - 14:05 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Wolfsburg nach 2:1-Sieg im CL-Finale

©VfL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg begann offensiv und beschränkte sich nicht darauf, die Führung aus dem Hinspiel zu verteidigen. Angriff über Angriff rollte auf das Tor von Arsenal, zumeist über die Außen vorgetragen. Selina Wagner (Foto), zweimal Conny Pohlers und Nadine Keßler, die nach ihrem Handbruch mit einer Schiene spielte, hatten in den ersten 20 Minuten gute Chancen. In der 14. Minute klingelte es dann erstmals im Gehäuse der Gäste: Nach einer Flanke steht Wagner frei und kann ungehindert in den Torwinkel einköpfen.
Danach verflachte die Partie etwas: Die «Wölfinnen» zogen sich zurück und warteten auf Kontermöglichkeiten. Die ideenlosen Londonerinnen waren nicht in der Lage, die gut organisierte Defensive der Werkself zu knacken. So spielte sich viel im Mittelfeld ab. In der 33. Minute hatte der VfL die Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen. Nach schönem Zusammenspiel zwischen Wagner und Martina Müller verfehlte Pohlers den Ball am Fünfmeterraum nur knapp. Pohlers bot sich per Kopf auch die nächste Chance, doch ging der Ball ins Toraus.
In der 40. Minute hatte Arsenal die überraschende Chance zum Ausgleich - passend zum harmlosen Spiel der Gäste eingeleitet durch eine Wolfsburgerin: Lena Goeßling wollte zu ihrer Torhüterin Alisa Vetterlein zurückspielen, doch der Ball war etwas zu kurz. Vetterlein zeigte sich auf der Hut und erreichte die Kugel eher als die anstürmende Katie Chapman.
Nach dem Wechsel setzte der VfL das großzügige Versieben hochkarätiger Chancen fort: Selina Wagner setzte das Leder an die Latte (50.), Anna Blässe umkurvte nach einem tollen Pass von Müller die LFC-Torfrau Emma Byrne, schoss den Ball aber anschließend nur ans Außennetz.
Wie es so oft passiert: Die überlegene Mannschaft vergibt viele Möglichkeiten, der Gegner trifft mit seinem ersten Torschuss. So war es in der 54. Minute. Kim Little zog aus 20 Metern platziert ab, und Vetterlein im VfL-Kasten war chancenlos. Drei Minuten später tiefes Durchatmen der «Wölfinnen»: White kam in aussichtsreicher Position nicht richtig an den Ball und verzog nur um wenige Zentimeter.
Der VfL erholte sich schnell wieder von dem Schock. In der 60. Minute klärte Little eine Flanke von Blässe im Strafraum mit der Hand - Elfmeter! Keßler schoss so schwach, dass Torhüterin Byrne den Ball abwehren konnte - allerdings wieder vor die Füße von Keßler, die es nun besser machte und erfolgreich abstaubte.
Mit dieser erneuten Führung war der kurzzeitige Widerstand der Engländerinnen gebrochen, die zu viele Bälle im Spielaufbau verloren. Spätestens jetzt dürften sie gemerkt haben, dass drei weitere Tore gegen die starken Gastgeberinnen nicht mehr zu schaffen waren. Wolfsburg brachte die Führung souverän über die Zeit.
Einziger Wermutstropfen: Im Finale muss VfL-Trainer Ralf Kellermann auf Viola Odebrecht verzichten. Sie erhielt im laufenden Wettbewerb ihre zweite gelbe Karte und ist gesperrt. (cmu)
Relevante News
| 22.07.2026 - 11:10 Uhr |
Arsenal verpflichtet Weltmeisterin Rodríguez ablösefrei
Nach sechs Jahren und 215 Pflichtspielen endet Misa Rodríguez’ Zeit bei Real Madrid. Die 27 Jahre alte spanische Nationaltorhüterin schließt sich ablösefrei ... weiterlesen
|
| 20.07.2026 - 11:00 Uhr |
Regionalliga statt Spitze: Warum immer mehr Top-Spielerinnen eine niedrigere Liga favorisieren
Die Transferpolitik von Borussia Dortmund befindet sich weiterhin in einer Aufbauphase, gewinnt jedoch zunehmend an Dynamik und Aufmerksamkeit innerhalb der ... weiterlesen
|
| 17.07.2026 - 16:40 Uhr |
Mit Rückkehrerin Oberdorf: FC Bayern wieder im Training
Nach langer Leidenszeit arbeitet Fußball-Nationalspielerin Lena Oberdorf am Comeback. Beim Trainingsstart der Bayern war sie großteils schon dabei. Sie is... weiterlesen
|
Relevante Links
Social Bookmarking
weiterlesen
