16.10.2016 - 21:05 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Wolfsburg zittert sich auf Platz zwei

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Der VfL Wolfsburg hat durch ein Tor in der letzten Minute von Alexandra Popp bei der TSG Hoffenheim 2:1 (1:1) gewonnen und den zweiten Tabellenplatz in der Allianz Frauen-Bundesliga erklommen. Mit 13 Punkten liegen die Wölfinnen zwei Zähler hinter Tabellenführer Turbine Potsdam; die Potsdamerinnen hatten bereits gestern die SGS Essen mit 2:0 besiegt. Kristin Demann hatte die Kraichgauerinnen in der 19.Minute in Führung gebracht. Fast mit dem Halbzeitpfiff glich Nilla Fischer (43.) aus. Als alle mit einer Punkteteilung rechneten, schlug Popp zu. Hoffenheim bleibt mit drei Punkten in der Abstiegszone.

Der FC Bayern München tut sich nach wie vor schwer. Simone Laudehr (43.) sorgte beim SC Sand für den 1:0 (1:0)-Siegtreffer des Deutschen Meisters, der Platz fünf mit zehn Zählern belegt. Nur mit viel Glück gewann auch der 1.FFC Frankfurt nach vier sieglosen Spielen mit 2:1 gegen den FF USV Jena. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen die Gäste durch Julia Arnold (51.) in Führung. Mandy Islacker (64.) und Jackie Groenen (73.) drehten aber noch die Partie zugunsten des FFC, der nun mit acht Punkten den sechsten Platz belegt. Jena hat weiterhin drei Zähler – wie auch Duisburg und Leverkusen.

Denn am fünften Spieltag ist Bayer Leverkusen der erste Sieg gelungen. Merle Barth (22./Foto) erzielte das Tor des Tages im rheinischen Kellerderby beim MSV Duisburg. Es war der erste Bundesliga-Treffer der Leverkusenerinnen in dieser Spielzeit und saisonübergreifend der erste seit genau 500 Minuten. Der letzte Bayer-Treffer stammte von der Freiburgerin Jobina Lahr am 8.Mai – ein Eigentor! Die Werkself hat nun wie Duisburg drei Punkte, sie verließ auf Grund des besseren Torverhältnisses aber den ersten Abstiegsplatz, den nun die Zebras belegen.

Schlusslicht in der Tabelle bleibt Borussia Mönchengladbach. Der Aufsteiger vom Niederrhein wartet immer noch auf den ersten Punkt, nachdem auch die Begegnung gegen den SC Freiburg mit 0:4 (0:1) verloren ging. Hasret Kayikci (18.) legte früh die Basis für den Sieg der Breisgauerinnen. Giulia Gwinn, die gerade erst von der U17-Weltmeisterschaft aus Jordanien zurückgekehrt war, erhöhte kurz nach der Pause auf 2:0 (48.). Die gerade erst eingewechselte Sandra Starke schraubte mit einem Doppelpack (79./83.) das Ergebnis auf 4:0 hoch. Die noch ungeschlagenen Freiburgerinnen liegen mit elf Punkten auf Platz drei.

(cmu)

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