08.02.2026 - 15:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Arsenal ringt ManCity nieder

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©Sporting CP
Es war das erwartete Spitzenspiel im Emirates Stadium, das am Ende einen knappen, aber nicht unverdienten Sieger fand. Manchester City begann aggressiv und setzte Arsenal sofort unter Druck. Bereits nach wenigen Sekunden prüfte die ehemalige Gunnerin Viv Miedema die Daphne van Domselaar, gefolgt von einem gefährlichen Ballverlust Arsenals im Mittelfeld.

Die kontroverseste Szene der ersten Hälfte ereignete sich in der 4. Minute: Citys Pressing griff, Bunny Shaw wurde im Strafraum freigespielt und ging nach einem Zupfer zu Boden. Die Pfeife der Schiedsrichterin blieb stumm – eine 50/50-Entscheidung, bei der Arsenal das Glück auf seiner Seite hatte.

Nach der Anfangsviertelstunde übernahm Arsenal die Kontrolle. In der 16. Minute spielte Mariona einen Pass in die Tiefe auf Olivia Smith. Die Kanadierin gewann das Laufduell gegen City-Verteidigerin Rebecca Knaak, die immer wieder aufgrund des fehlenden Tempos als Schwachstelle der City-Defensive kritisiert wurde, umkurvte dann Torhüterin Yamashita und schob zum 1:0 ein. Katie McCabe setzte in der 32. Minute mit einem gefährlichen Fernschuss ein weiteres Ausrufezeichen, konnte sich jedoch nicht belohnen.

Mehr Druck von City, Arsenal "cool and collected"

In der zweiten Hälfte erhöhte City den Druck. Die Gäste pressten mehr und früher, wodurch Arsenal phasenweise müde wirkte. In der 63. Minute forderte Lauren Hemp Elfmeter, doch erneut blieb der Pfiff aus – zu Recht. Der vermeintliche Ausgleich fiel in der 77. Minute durch Miedema, wurde aber aberkannt, weil sie McCabe zuvor an der Hüfte berührt hatte. McCabe fiel in dieser Szene theatralisch. Wohl eine Fehlentscheidung – das Tor hätte zählen müssen. Auch die Einwechslung von Iman Beney brachte City nicht mehr den ersehnten Punkt. Arsenal verteidigte die Führung clever über die Zeit.

Insgesamt einer verdienter Sieg für die Gunners, trotz der streitbaren Torszene.

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