17.02.2026 - 18:00 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL2 Hammer: Kapitalgesellschaft kauft Birminghams Frauenteam

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Birmingham City ist der nächste englische Club, der sein Frauenteam an die eigene Eigentümergruppe verkauft hat. Wie die „Blues“ bekannt gaben, wurde Birmingham City Women von Shelby Companies Limited erworben – der Holdinggesellschaft, über die Knighthead Capital Management den Club kontrolliert.

Das Frauenteam ist damit offiziell eine separate Einheit und steht nicht mehr unter demselben Dach wie die Männer- und Akademie-Teams. Knighthead beruhigte die Fans jedoch umgehend: „Das Führungsteam des Clubs wird das Tagesgeschäft weiterhin leiten, es wird keine sofortigen Änderungen beim Personal oder im Fußballbetrieb geben.“

Der Verkauf des Frauenteams ist ein strategischer Schritt, den in den letzten Spielzeiten bereits mehrere Clubs unternommen haben, um ihre Finanzen aufzubessern und die Rentabilitäts- und Nachhaltigkeitsregeln (Profit and Sustainability, kurz P&S) der Championship einzuhalten. Zum Vergleich: Chelsea wurde im Sommer 2024 für stolze 200 Millionen Pfund an die Eigentümergruppe BlueCo verkauft, während Aston Villa sein Frauenteam für 55 Millionen Pfund an die Muttergesellschaft V Sports veräußerte.

Birmingham gilt als fruchtbarer Boden

Nach London ist Birmingham die einwohnerreichste Stadt Englands mit 1,1 Millionen Einwohnern. Das Stadion der Blues fasst 29.000 Zuschauer.

„Birmingham City hat eine starke Tradition im Frauenfußball, hat auf höchstem Niveau gespielt und 2012 den FA Cup gewonnen“, erklärte Geschäftsführer Jeremy Dale. Der Club habe herausragende Talente wie Carney, Kerys Harrop und Jess Carter hervorgebracht.

Der Vorstand von ergänzte: „Unser Ziel ist es, über alles hinauszuwachsen, was der Verein bisher erreicht hat – national wie international.“ Ein zentraler Baustein dieser Vision ist das geplante reine Frauenstadion innerhalb des „Birmingham Sports Quarter“.

Investitionen in den Kader

Nachdem die Männermannschaft im Winter rund 15 Millionen Pfund für Neuzugänge ausgab, investierte Knighthead auch massiv in das Frauenteam. Herausragender Transfer war der Rekorddeal für die schwedische Mittelfeldspielerin Wilma Leidhammar, die vom IFK Norrköping verpflichtet wurde.

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