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23.01.2026 - 20:55 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jan Klein Reesink
Zum 60. Jubiläum von Union Berlin: Bayer-Sieg in Unterzahl

©Bayer 04 Leverkusen
Bevor der Ball rollte, gab es Blumen und Applaus für eine besondere Jubilarin: Die Schiedsrichterin Riem Hussein (fünffache Schiedsrichterin des Jahres) wurde für ihr 150. Bundesliga-Spiel geehrt. Die Stimmung auf den Rängen war prächtig, wenngleich die ersten 14 Minuten im Zeichen des schweigenden Protests gegen Montagsspiele standen.
Union Berlins Trainerin Ailien Poese nahm drei Wechsel in der ersten Elf gegenüber dem 2:1-Sieg beim 1. FC Nürnberg vor. Besonders hervorzuheben ist das Heim- und Bundesliga-Debüt von Neuzugang Amber Tysiak. Die belgische Linksverteidigerin kam in der Winterpause von West Ham United. Daneben rückten auch Innenverteidigerin Ida Heikkinen und Mittelfeldspielerin Tanja Pawollek für Marina Georgieva, Judith Steinert und Jenny Hipp in die Startelf.
Bayer Leverkusen Trainer Roberto Pätzold wechselte gegenüber der 3:0-Niederlage gegen den FC Bayern München vor der Winterpause im Tor. Für die verletzte Friederike Repohl rutschte die 20-jährige Anne Moll zwischen die Pfosten. Des Weiteren spielte Linksverteidigerin Julia Mickenhagen, Innenverteidigerin Selina Ostermeier, die Flügelspielerin Carlotta Wamser und Ruby Grant und Top-Stürmerin Vanessa Fudalla (acht Saisontore). Dafür war unter anderem Stürmerin Cornelia Kramer nicht mit an Bord.
Unioner Blitzstart und Aluminium-Pech
Die Gastgeberinnen legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der ersten Minute segelte eine Ecke von Antonia Halverkamps in den Strafraum, wo Neuzugang Amber Tysiak wuchtig zum Kopfball kam, doch die deutsche Nationalspielerin Carlotta Wamser rettete für die geschlagene Moll in höchster Not auf der Linie. Union presste früh mit einer Doppelspitze und machte das Mittelfeld so eng, dass Leverkusen kaum zu seinem gewohnten Kombinationsspiel fand.
Nach einer ersten Drangphase Unions befreite sich Bayer 04 nach etwa sechs Minuten, doch zwingende Chancen blieben Mangelware. In der 35. Minute hatte Leverkusen massives Glück: Torhüterin Moll unterlief eine Freistoßflanke, doch Innenverteidigerin Samantha Steuerwald köpfte das Leder nur gegen das Aluminium.
Die Führung aus dem Nichts
Quasi im Gegenzug knackte Union den Riegel: Eine gechipte Ecke von Union-Kapitänin Lisa Heiseler auf den zweiten Pfosten unterschätzte die Leverkusener Hintermannschaft komplett. Dina Orschmann stand goldrichtig und nickte zum viel umjubelten 1:0-Führung ein (36.). Kurz vor der Pause hätte der Ausgleich fallen müssen, doch Unions Torfrau Cara Bösl parierte im Eins-gegen-Eins gegen Juliette Vidal reaktionsschnell (43.).
Platzverweis als Weckruf für die Werkself
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Während Eileen Campbell auf der einen Seite knapp scheiterte, erhöhte Leverkusen den Druck. In der 68. Minute folgte der Schock für Bayer: Ruby Grant sah nach einem Foul an Stürmerin Campbell (Treffer im Gesicht) die Gelb-Rote Karte.
Doch wer glaubte, Union würde den Vorsprung in Überzahl verwalten, sah sich getäuscht. Leverkusen agierte nun noch giftiger. In der 78. Minute zirkelte Vanessa Fudalla einen Freistoß von der Strafraumkante technisch perfekt an der Mauer vorbei ins Netz zum 1:1-Ausgleich.
Kögel schockt die Alte Försterei
In der Schlussphase drückte Leverkusen trotz Unterzahl auf den Sieg. Nachdem Wamser und Kögel noch knapp vergaben, kam der entscheidende Moment in der Nachspielzeit (90.+2): Die überragende Fudalla setzte sich im Sechzehner stark durch, ihre scharfe Hereingabe verwertete Kristin Kögel per langem Ausfallschritt zum 2:1-Siegtreffer.
Ein bitterer Abend für Union Berlin, die trotz starker Leistung und Überzahl ohne Punkte dastehen, während Leverkusen Moral bewies und den Geburtstag der Gastgeberinnen sportlich crashte. Für die Werkself bedeutet dieser Sieg Platz fünf. Zumindest vorerst überholt Bayer Eintracht Frankfurt und die Freiburgerinnen. Union Berlin verharrt mit 15 Punkten auf Rang neun. Für die Unionerinnen geht es am nächsten Samstag zur SGS Essen (31.01.26, 14 Uhr). Bayer Leverkusen trifft zwei Stunden bereits auf den 1. FC Nürnberg.
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