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08.04.2011 - 12:07 Uhr | News | Quelle: Vereine
Zwei Teams, ein Ziel: das Finale in London

©FCR 01 Duisburg
Beide Teams erleben ein Déjà-vu: Denn bereits in der vergangenen Saison trafen die Spitzenteams im Halbfinale der Königsklasse aufeinander. Damals endeten beide Spiele mit einem 1:0-Sieg der Heimmannschaft, so dass im Rückspiel in Potsdam das Elfmeterschießen entscheiden musste. Matchwinnerin war Turbine-Torfrau Anna Felicitas Sarholz, die drei Elfmeter hielt und Potsdam den Weg ins Endspiel ebnete, das die Brandenburgerinnen im spanischen Getafe gegen Olympique Lyon gewannen - ebenfalls durch zwei gehaltene Elfer von Sarholz im Elfmeterschießen.
Nach der Deutschen Meisterschaft konnte das Team von Trainer Bernd Schröder in diesem Jahr erstmals auf das Triple hoffen. Doch im DFB-Pokal-Finale verloren seine Frauen gegen den 1. FFC Frankfurt mit 1:2. Nun streben die Potsdamerinnen die CL-Titelverteidigung und damit das Double an. Bernd Schröder weiß, dass eine schwere Aufgabe auf sein Team wartet. "Das Glück vom Vorjahr hat man nicht zweimal“, sagt er auf der FFC-Homepage. Sein Ziel fürs Hinspiel: „Wir wollen dort ein gutes Resultat erspielen und ohne Gegentor bleiben.“ Schröder erwartet ein enges Match, bei dem die Tagesform entscheiden wird.
Für die Gastgeberinnen gilt: Das letzte Heimspiel ist das wichtigste der Saison. Die Duisburgerinnen müssen sich eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel schaffen, um ins Finale zu kommen. Mindestens einen Titel wollten die Löwinnen in der laufenden Spielzeit holen. Nach Platz drei in der Meisterschaft und dem Ausscheiden im DFB-Pokal-Halbfinale liegt die letzte verbliebene Chance in der Champions League. FCR-Coach Marco Ketelaer hat seine Truppe in dieser Woche genau beobachtet: „Alle sind extrem konzentriert bei der Arbeit, alle wollen unbedingt nach London ins Endspiel. Wir versprechen den Fans, alles dafür zu tun.“ Verzichten muss Ketelaer allerdings auf Nationalspielerin Simone Laudehr (Foto) auf Grund der zweiten Gelben Karte.
Das öffentliche Interesse am Halbfinale ist für den FCR 2001 historisch: Neben den beiden Fernsehsendern, die das Spiel live übertragen, haben sich so viele Journalisten wie noch nie in der Vereinsgeschichte angemeldet.
Auch die Fans am Niederrhein freuen sich anscheinend auf einen sportlichen Leckerbissen. Anfang dieser Woche waren bereits 2000 Tickets verkauft. Um die Schallmauer von 2500 Zuschauern zu durchbrechen, haben sich die Verantwortlichen in Duisburg etwas Besonderes ausgedacht: Jeder Fan des Männer-Zweitligisten MSV Duisburg, der am Samstag seine MSV-Dauerkarte oder die Eintrittskarte vom Freitagspiel MSV gegen Aachen am Kassenhäuschen in Homberg vorzeigt, erhält eine Stehplatzkarte für fünf Euro, also zum halben Preis.
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