18. Spieltag der Admiral Frauen Bundesliga: Salzburg schießt sich in Meistergruppe


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18. Spieltag der Admiral Frauen Bundesliga: Salzburg schießt sich in Meistergruppe |  Startbeitrag 31.03.2026 - 10:20
Michiparal
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Die letzte Runde in der Admiral Frauen Bundesliga vor der Unterteilung in Meister- und unteres Playoff ist absolviert. Der FC Red Bull Salzburg sichert sich dank Schützenhilfe aus Graz den Einzug in die Meistergruppe. Die im Herbst so stark auftretenden Altacherinnen müssen sich nach drei Niederlagen in Folge mit Platz 5 begnügen und spielen somit im unteren Playoff.

Vienna weiter in Topform

Zum Beginn des 18. Spieltags empfing der Lask die First Vienna, die zuletzt mit drei Siegen in Folge Selbstvertrauen tanken konnten. In einer hart umkämpften und ausgeglichenen Partie konnten die Gastgeberinnen früh im Spiel einen Abwehrfehler der Wienerinnen ausnutzen und gingen durch Andrea Švíbková in Führung. Doch die Freude hielt nur kurz. Bereits sechs Minuten später traf Lilah Havel per Lupfer zum Ausgleich. Nach einer halben Stunde gingen die Gäste aus Wien erstmals durch einen tollen Schuss aus großer Distanz von Ines Sarac in Führung. In Halbzeit Zwei erhöhte Abwehrspielerin Anna Osl per Strafstoß auf 3:1. In der Folge war es ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der Lask kam durch einen katastrophalen Fehler von Torfrau Vivien Grabenhofer nochmal zurück ins Spiel und verkürzten nach gut 70 Minuten auf 3:2. Bei diesem Ergebnis blieb es auch bis zum Schluss. Die Vienna kann ihre aktuelle Topform mit dem vierten Sieg in Serie weiter unter Beweis stellen.

Salzburg erledigt Aufgabe bravourös

Vor Spielbeginn war klar, dass es für den FC Red Bull Salzburg einen Sieg beim USV Neulengbach braucht, um noch Chancen auf die Meistergruppe zu haben. Mit dieser Entschlossenheit traten die Salzburgerinnen von Beginn an auf. Bereits in der siebten Spielminute konnte Emelie Kobler die Gäste nach einem Abwehrfehler in Führung bringen. Salzburg kontrollierte das Spiel fortan souverän, erspielten sich hochkarätige Chancen und konnte die Führung noch in der ersten Halbzeit durch Aldina Hamzić per Kopf verdoppeln. Neulengbach tat sich auch nach der Pause weiter schwer den Gästen etwas entgegenzusetzen. In der 66. Minute erhöhte Emelie Kobler schließlich auf 3:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. In der Schlussphase wachten die Gastgeberinnen nochmal auf, und konnten durch die eingewechselte Lara Wondrejc nochmal einen Treffer verbuchen. Am Ende steht ein verdienter 3:1 Sieg für Red Bull Salzburg, die ihre Aufgabe für den Einzug in die Top 4 damit erfüllen konnten.

Sturm begräbt Altachs Hoffnungen

Durch den Sieg der Salzburgerinnen in Neulengbach, brauchte der SCR Altach zumindest einen Punkt gegen Sturm Graz, um ihren Platz in der Meistergruppe zu sichern. In einer, wie bereits erwartet harten Partie waren es vor Allem die Grazerinnen, die offensiv engagiert agierten und zu mehreren Großchancen, sowie einem Stangentreffer kamen. Aber auch die Altacherinnen kamen vor der Pause zu einer riesigen Chance, die jedoch von Torfrau Kristin Krammer und der Latte vereitelt wurde. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte dauerte es in Durchgang zwei nicht lange, bis der Ball das erste Mal im Netz zappelte. Anna Wirnsberger brachte die Gäste aus Graz keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff in Führung. In der Folge wachten die Altacherinnen wieder auf und kamen zu einigen guten Gelegenheiten, doch es sollte an diesem Sonntag für die Vorarlbergerinnen einfach nicht sein. In der 86. Spielminute erhöhte Laura Krumböck nach einem Konter auf 2:0 für Sturm Graz und zerstörte damit auch die letzten Hoffnungen der Gastgeberinnen. Altach rutscht mit dieser dritten Niederlage in Folge auf den fünften Platz ab und verpasst damit knapp die Meistergruppe. Schlusslicht wehrt sich lange gegen Serienmeisterinnen

Der FC Südburgenland/Hartberg empfing in Stegersbach die Serienmeisterinnen aus St. Pölten. Die Gäste aus St. Pölten kamen gut ins Spiel und konnten per Strafstoß durch Kapitänin Jennifer Klein früh in Führung gehen. Das Tabellenschlusslicht aus dem Burgenland gab sich in der Folge aber nicht auf und konnten nur zehn Minuten später durch Stürmerin Lilla Sipos ausgleichen. Die Gastgeberinnen machten es den Wölfinnen danach schwer und stemmten sich geschlossen gegen die Serienmeisterinnen und brachten das Unentschieden in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel agierten die Burgenländerinnen engagiert, mussten jedoch durch den zweiten Elfmeter an diesem Tag wieder den Rückstand hinnehmen. Verwandelt wurde Dieser von der Französin Leila Peneau. Nur wenige Sekunden darauf schlug der Ball erneut im Tor ein, als Ľudmila Maťavková auf 3:1 erhöhte. Im Anschluss gab es Chancen auf beiden Seiten, doch es blieb beim 3:1 Auswärtssieg der St. Pöltnerinnen.

Austria ohne Probleme gegen Blau-Weiß

Der 18. Spieltag wurde in Linz beim Aufeinandertreffen des FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen gegen den FK Austria Wien abgeschlossen. Die Tabellenführerinnen aus Wien konnten früh in der Partie durch einen Treffer von Modesta Uka das Spiel kontrollieren. Nach dem Tor von Lotta Cordes in der 24. Minute ging es mit einem 2:0 in die Pause. Nach Wiederanpfiff konnte die ehemalige Blau-Weiß Spielerin Almedina Šišić mit einem Doppelschlag in kurzer Zeit auf 4:0 erhöhen und die Partie damit vorzeitig entscheiden. Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Courtney Strode mit dem 5:0. Die Linzerinnen spielten gut mit und konnten immer wieder Akzente setzen, die ungeschlagenen Gäste waren an diesem Tag jedoch eine Nummer zu groß.

Der Fußball war an diesem Wochenende jedoch nur Nebensache. Alle Spiele der Bundesligarunde wurden mit einer Trauerminute eingeleitet. Unter der Woche verstarb die 20-jährige Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen Spielerin Alexandra Wimmer völlig unerwartet und viel zu früh. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihrer Familie, ihren Freundinnen und Freunden, sowie ihren Mitspielerinnen und Allen die ihr nahestanden.

Ruhe in Frieden, Alexandra.
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