20.08.2026 - 15:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Ambitionierte Unionerinnen «wollen oben angreifen»

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©IMAGO
Nach der Premierensaison in der Bundesliga setzt Union für die neue Spielzeit die Latte höher. Die Ambitionen gehen aber über die neue Spielzeit hinaus.

Nach der mit Platz neun abgeschlossenen Premieren-Saison in der Fußball-Bundesliga streben die Unionerinnen nach Höherem. «Wir wollen jetzt gern mit dem Team und dem Verein die nächsten Schritte gehen, ins oberste Drittel der Tabelle hochrutschen und oben angreifen», sagte Trainerin Marie-Louise Eta, Nachfolgerin von Ailien Poese an der Seitenlinie.

Während die Vorgängerin nun den Posten als Cheftrainerin der Juniorinnen des Nachwuchsleistungszentrums übernommen hat, wird der Plan bei den Profis für die mittlere Zukunft konkretisiert. So wurde auch schon darüber gesprochen, dass die Fußballerinnen in nicht allzu ferner Zeit international spielen wollen.

Neuer Besucherrekord für Unionerinnen

«Ich finde das eher positiv, weil es aufzeigt, wie die Entwicklung des Clubs ist und unsere Ambitionen sind», sagt Eta vor dem Auftakt gegen Meister Bayern München im Stadion An der Alten Försterei am Freitag (18.20 Uhr/DAZN, MagentaSport, ZDF).

Mit der Eröffnungspartie der 37. Saison werden die Berlinerinnen mit über 15.000 Besucher:innen gleich eine neue vereinseigene Bestmarke aufstellen. In der Vorsaison hatte es im letzten Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (0:2) mit 13.978 Fans den höchsten Zulauf im Premierenjahr der Köpenickerinnen im Oberhaus gegeben. Nun kommen noch mehr zum Verein, der in der letzten Serie im Schnitt 8.202 Besucher:innen verzeichnete.

«Haben uns gut vorbereitet»

Gegen den deutschen Meister, Pokalsieger und Supercup-Gewinner der abgelaufenen Spielzeit tritt Union als Außenseiter an, gibt sich aber kämpferisch. «Wir wissen schon, was für eine Qualität auf uns zukommt. Aber wir haben uns gut vorbereitet»
Helfen sollen dabei auch die fünf Neuverpflichtungen. Mit den Verteidigerinnen Jill Janssens (TSG Hoffenheim) und Jella Veit, Mittelfeldspielerin Lisanne Gräwe (beide Eintracht Frankfurt) und Angreiferin Leela Egli (SC Freiburg) ist mit vier von ihnen gegen den FC Bayern von Beginn an zu rechnen.

Gelungene Generalprobe mit Sieg in Paris

Das Quartett stand auch bei der Generalprobe am vergangenen Wochenende bei Paris Saint-Germain in der Anfangsformation. Der 3:1-Erfolg in der französischen Hauptstadt wird auch als Mutmacher für den Bundesliga-Auftakt genommen.

«Ich denke, heute haben wir als Team einen sehr starken Auftritt hingelegt. Wir haben von Anfang an und bis zum Schluss mutig gespielt und das umgesetzt, was wir in den letzten Wochen erarbeitet haben», sagte Lia Kamber, die zwei Tore bei der Generalprobe erzielt hatte, «wir freuen uns jetzt natürlich riesig auf die kommende Saison und das Auftaktspiel gegen Bayern und wollen dort mit der gleichen Mentalität wie heute in das Spiel starten.»

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