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21.02.2023 - 11:30 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna | von: Dr. Frederik Petersohn
Bell: „Zufrieden mit dem Spiel, nicht mit dem Ergebnis“

©IMAGO
Allerdings: “Belohnt haben wir uns wieder nicht!“ sagt Bell, denn dem 1:0 in der Spielminute 10 durch Lee Geum-Min folgte quasi mit dem Halbzeitpfiff der Ausgleich, Ex-Wölfin Tessa Wullaert war zum 1:1 für die Red Flames zur Stelle. Auch dem Siegtreffer der Hoffenheimerin Tine de Caigny in Spielminute 68 seien "individuelle Fehler" vorausgegangen und "die werden in Europa knallhart bestraft.“ Und weiter: „Den zweiten Gegentreffer haben wir uns nach einem Eckstoß gefangen. Wir müssen die Positionen bei Standards halten lernen, auch darauf werden wir vor der Weltmeisterschaft unser Augenmerk richten müssen,“ resümiert Bell und verweist auf die in Relation zur Konkurrenz kleine Kadergröße Südkoreas: „Wir können personell nicht beliebig aus dem Vollen schöpfen.
Europäische Teams gehen mit einem Kader von nahezu niveaugleichen 23 Spielerinnen in die Partien, bei uns sind es deutlich weniger. Die Spielbelastung ist für uns eine andere, als für unsere Gegnerinnen. Die können auch mal ein Spiel pausieren und wir müssen schleunigst regenerieren,“ erläutert Bell. Am kommenden Mittwoch, dem dritten und letzten Spieltag, werden zunächst die Koreanerinnen in Bristol auf die Vertretung Italiens treffen, den Kampf um den Turniersieg werden auch dort die favorisierten Lionesses aus England als Titelverteidigerinnen, und die Red Flames aus Belgien, im Abendspiel bestreiten.
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