14.02.2024 - 14:50 Uhr | News | Quelle: dpa
Bundestrainer nimmt Wolfsburgerin Lattwein in die Pflicht

-
©VfL Wolfsburg
Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch hat die ausgebootete Nationalspielerin Lena Lattwein in die Pflicht genommen. "Für mich spielt sie eigentlich nicht das, was sie spielen kann", sagte der 72-Jährige bei einer Medienrunde des Deutschen Fußball-Bundes am Mittwoch über die 23-Jährige vom VfL Wolfsburg. Er habe da "viel, viel mehr erwartet. Bei dem Mittelfeldangebot, was ich habe, musste ich mich entscheiden und habe mich gegen Lena entschieden."

Lattwein steht für die Olympia-Qualifikation der DFB-Frauen mit den Nations-League-Spielen zunächst gegen Frankreich am 23. Februar (21.00 Uhr/ARD) in Lyon ebenso nur auf Abruf bereit wie Lina Magull. Bei der Nicht-Nominierung der langjährigen Stammspielerin Magull, die in der Winterpause zu Inter Mailand gewechselt ist, verwies Hrubesch darauf, dass sie zuletzt beim FC Bayern München wenig zum Einsatz gekommen sei.

Die Mittelfeldakteurinnen Magull und Lattwein waren ebenso wie Stürmerin Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt) und Abwehrspielerin Felicitas Rauch (North Carolina Courage/zuvor Wolfsburg) bei der EM 2022 und der WM 2023 dabei. Auch Anyomi und Rauch stehen dieses Mal nicht im 23-köpfigen Aufgebot von Hrubesch. Als Neuling dabei ist die Wolfsburger Stürmerin Vivien Endemann. Außerdem kehrt nach langer Zeit Abwehrspielerin Pia-Sophie Wolter (Frankfurt) zurück.

Relevante News

09.06.2026 - 20:45 Uhr
DFB-Elf beschenkt Geburtstagskind Wück mit Sieg in Slowenien
Trotz einer zähen ersten Halbzeit setzen sich die deutschen Fußballerinnen gegen Slowenien souverän durch. Wücks Wunsch nach «der nötigen Seriosität» geht...
weiterlesen
08.06.2026 - 19:00 Uhr
Wück macht DFB-Team Druck: «Es fehlt noch sehr viel»
Die WM-Teilnahme in Brasilien 2027 ist dem Nationalteam sicher. Warum der Bundestrainer vor der Partie in Slowenien nicht locker lässt. Von einem S...
weiterlesen
08.06.2026 - 14:00 Uhr
DFB-Team: «Bewährungsprobe» nach Jubelfeier
Der Bundestrainer will gegen Slowenien kein Schaulaufen sehen. Was Christian Wück zum Abschluss der bereits erfolgreichen WM-Qualifikation fordert. ...
weiterlesen