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17.02.2020 - 11:56 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Da geht es nicht nur um Fußball, das ist weit mehr

©Slovan Bratislava
Ludmila Matavkova spielt aktuell bei Slovan Bratislava in der ersten slowakischen Liga. Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager sprach Matavkova mit Soccerdonna.de in einem Kurzinterview über ihre aktuelle Situation beim Tabellenführer der Slowakei und ihre Ziele.
Soccerdonna.de: Sie waren gerade im Trainingslager mit Slovan Bratislava. Wie ist es gelaufen?
Ludmila Matavkova: Schwierig. Jeden Morgen nach dem Aufstehen waren wir laufen, dann war Frühstück und wieder Training. Das Trainingslager hatte den Schwerpunkt Fitness.
Soccerdonna.de: Ihre Trainer legen also Wert auf Fitness. Ist das das fehlende Puzzlestück, um die Meisterschaft zu gewinnen?
Ludmila Matavkova: Beim Fußball geht es ums Laufen. Natürlich nicht nur, aber es ist sehr wichtig und wir wissen, wenn wir gegen stärkere Teams erfolgreich sein wollen, müssen wir mehr an unserer Physis arbeiten. Für die Liga hat es bis jetzt gereicht.
Soccerdonna.de: Sie testen gegen viele internationale Mannschaften. Sind es die Ambitionen von Slovan Bratislava dieses Jahr die Gruppenphase der UEFA Women Champions League zu überstehen? Letztes Jahr ist man in Gruppe F gescheitert.
Ludmila Matavkova: Ja, das ist unser Ziel. Wir wollen nicht nur die Meisterschaft gewinnen, sondern auch in der UWCL besser abzuschneiden.
Soccerdonna.de: Sie sind zum Saisonstart vom 1.FC Slovacko zu Slovan Bratislava gewechselt. War es ein besonderes Spiel für sie, gegen ihre ehemaligen Mitspielerinnen anzutreten?
Ludmila Matavkova: Ja, die Zeit bei Slovacko war die beste Zeit meines Lebens, ich hatte dort meine besten Freunde. Also war es sehr enttäuschend für mich, dass wir mit 6:3 verloren haben.
Soccerdonna.de: Sie sprechen über ihre beste Zeit des Lebens. Warum sind sie zu Slovan Bratislava gewechselt?
Ludmila Matavkova: Ich hatte einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie. Während meiner Auszeit reifte in mir der Gedanke, dass ich etwas in meinem Leben verändern müsste. Viele meiner Freundinnen aus der Zeit bei Slovacko, spielen dort nicht mehr und ich bin zurück in der Slowakei. Ich bin glücklich mit meinem Team, aber ich denke, dass ich noch besseren Fußball spielen kann.
Soccerdonna.de: Sie würden gerne wieder besseren Fußball spielen. Liegt das daran, dass sie derzeit nicht im A-Kader der Nationalmannschaft sind?
Ludmila Matavkova: Ja, das ist eines meiner Ziele. Ich möchte gerne wieder für die slowakische Nationalmannschaft auflaufen.
Soccerdonna.de: Wie fühlt es sich an die Farben seines Landes zu repräsentieren und für die Nationalmannschaft aufzulaufen?
Ludmila Matavkova: Es ist ein unglaubliches Gefühl. Spiele mit der Nationalmannschaft, da geht es nicht nur um Fußball, das ist weit mehr.
Soccerdonna.de: Was sind ihre weiteren Ziele? Geben sie uns weitere Einblicke.
Ludmila Matavkova: Meine weiteren Ziele? Schneller werden. (lacht)
Soccerdonna.de: Abschließend, wo sehen sie sich Zukunft?
Ludmila Matavkova: Seit meiner Kindheit ist mein Ziel Deutschland. Ich würde gerne in der Bundesliga spielen.
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