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Deutschland dominiert Österreich trotz schwacher Chancenverwertung
Foren - Diskussionsforen - News-Forum - Deutschland dominiert Österreich trotz schwacher Chancenverwertung
| Deutschland dominiert Österreich trotz schwacher Chancenverwertung | Startbeitrag 14.04.2026 - 21:22 |
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emiliebitsch
Beiträge: 0 IP: logged |
Die deutsche Nationalmannschaft bleibt in der WM-Qualifikation auf Kurs: Beim 5:1-Erfolg gegen Österreich im Nürnberger Max-Morlock-Stadion festigte das Team die Tabellenführung – ließ dabei aber erneut zahlreiche Chancen liegen. Vor 24.237 Zuschauer:innen trafen Nicole Anyomi (17.), Vivien Endemann (52.), per Eigentor Sarah Puntigam (68.), Jule Brand (76.) und Lea Schüller (83.) für die DFB-Auswahl. Den Ehrentreffer erzielte Chiara D’Angelo (77.). Österreich bleibt damit auch nach drei Spielen ohne Punkt. Emotionaler Auftakt für Däbritz Vor dem Anpfiff stand jedoch nicht der Sport im Mittelpunkt: Sara Däbritz wurde nach 111 Länderspielen offiziell verabschiedet. DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Sportdirektorin Nia Künzer ehrten die Mittelfeldspielerin, die für Real Madrid aufläuft. Auch die Fans würdigten sie mit einem Banner: „Danke Sara“. Trotz kühler Temperaturen sorgten Fahnen, Trommeln und eine starke Atmosphäre, inklusive Handy-Lichtermeer, für einen stimmungsvollen Rahmen. Deutschland dominant – aber nicht effizient Sportlich zeigte sich früh ein bekanntes Bild: Deutschland dominierte, Österreich verteidigte tief im 5-4-1-System und lauerte auf Konter. Bereits in der Anfangsphase hatte Nicole Anyomi die Führung auf dem Fuß (10.), ehe sie in der 17. Minute zur Stelle war: Nach einer Ecke und mehreren geblockten Abschlüssen drückte sie den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Trotz klarer Feldvorteile tat sich das Team von Bundestrainer Christian Wück schwer, zwingende Chancen konsequent zu nutzen. Immer wieder fehlte die letzte Präzision im Passspiel oder im Abschluss. Österreich kam erst kurz vor der Pause gefährlich vor das Tor, blieb insgesamt aber offensiv zu harmlos. Mehr Breite bringt die Entscheidung Nach der Pause erhöhte Deutschland den Druck – auch, weil das Spiel breiter angelegt wurde. Das zahlte sich aus: Nach einer Flanke von Jule Brand traf Vivien Endemann (52.) zum 2:0. Ein Eigentor nach einer Ecke (68.) sorgte früh für die Vorentscheidung. Brand selbst erhöhte wenig später auf 4:0 (76.), ehe Österreich nach einem schnellen Konter durch D’Angelo (77.) verkürzte – begünstigt durch Abstimmungsprobleme in der deutschen Defensive, rund um Stellungsspiel von Carlotta Wamser. Den Schlusspunkt setzte schließlich Lea Schüller (83.), die sich über rechts durchsetzte und zum 5:1-Endstand traf. Wück: „Anspruch trotz 5:1 hoch“ Bundestrainer Christian Wück zeigte sich nach dem Spiel trotz des klaren Ergebnisses kritisch: „Es sind die Basics, die unser Spiel ausmachen: das Passspiel, die Positionierung. Da haben wir zu viele einfache Fehler gemacht.“ Vor allem das Spiel ohne Ball bemängelte der 51-Jährige: „Das war teilweise zu träge. Wir haben es nicht geschafft, Räume zu öffnen.“ Positiv bewertete er hingegen die Entwicklung einzelner Spielerinnen, insbesondere von Jule Brand: „Sie hat sich über den Kampf reingearbeitet. Mit ihrer Entwicklung bin ich sehr zufrieden.“ Auch taktisch zog Wück Anpassungen: „Wir wollten es in der zweiten Hälfte breiter machen, variabler werden – das hat besser funktioniert.“ Sorgen um Gwinn – Fokus auf Belastungssteuerung Sorgen bereitete die frühe verletzungsbedingte Auswechslung von Giulia Gwinn, die nach einem Zusammenprall mit Schulterproblemen vom Feld musste. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Zudem betonte Wück die Bedeutung der Belastungssteuerung: „Gerade bei Spielerinnen von Bayern, Frankfurt oder Wolfsburg müssen wir aufpassen – die reisen viel, spielen viele Spiele.“ Fazit Deutschland wird seiner Favoritenrolle gerecht, zeigt aber weiterhin Verbesserungspotenzial. Gegen kompakt stehende Gegner fehlt es phasenweise an Tempo, Präzision und Effizienz. Mit Blick auf das nächste Duell gegen Österreich dürfte klar sein: Ein 5:1 reicht, der Anspruch im Team ist trotzdem ein anderer. |
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