20.10.2020 - 23:17 Uhr | News | Quelle: dpa
DFB-Direktorin Ullrich: Stadien im Westen bieten sich für WM 2027 an

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DFB-Direktorin Heike Ullrich sieht bei der Bewerbung für die WM 2027 gemeinsam mit den Niederlanden und Belgien besondere Chancen für Spielorte in den Grenzgebieten. «Wegen der räumlichen Nähe zu den beiden Partnern bieten sich Stadien im Westen Deutschlands besonders an. Da spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle, die sich bis 2027 sicher vergrößern wird», sagte Ullrich am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Am Anfang der Zusammenarbeit habe der Wunsch der Niederlande gestanden, motiviert durch den großen Erfolg der EM 2017, sagte sie weiter. «Wir glauben, dass unsere zentrale Lage in Europa und die kurzen Wege zwischen den Spielorten eine besondere und zeitgemäße WM ermöglichen würden. Und es wäre natürlich ein weiterer toller Schritt für die Entwicklung des Frauenfußballs», erklärte die Direktorin für Verbände, Vereine und Ligen und Stellvertretende Generalsekretärin des Deutschen Fußball-Bundes.

Der DFB hatte zuvor bekanntgegeben, dass er sich mit Belgien und den Niederlanden um die Ausrichtung der WM 2027 bewirbt. Sollte das Länder-Trio die Veranstaltung bekommen, wäre Deutschland nach 2011 zum zweiten Mal Gastgeber einer Frauen-WM. Wann über die Vergabe der Titelkämpfe entschieden wird, steht noch nicht fest. Der Zuschlag wäre für die Entwicklung der Sportart von «unschätzbarem Wert», so Ullrich: «Durch unsere Erfahrungen aus der Männer-WM 2006 und der Frauen-WM 2011 können wir selbstbewusst in diesen Prozess einsteigen.»

Eine zweite WM in Deutschland wäre für Siegfried Dietrich «ein weiterer Meilenstein und würde zum richtigen Zeitpunkt auch für die Frauen-Bundesliga und die europäischen Ligen, in denen die Lizenzvereine immer mehr in den Frauenfußball investieren, frischen Wind bringen», wie der Generalbevollmächtigte der Eintracht Frankfurt Fußball AG und Vorsitzende des DFB-Ausschusses Frauen-Bundesligen sagte.

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