18.02.2021 - 16:29 Uhr | News | Quelle: dpa
DFB-Nationalspielerinnen: Aufstiegschancen auch in kleinen Clubs

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©TSG Hoffenheim
Die Nationalspielerinnen Lena Lattwein und Tabea Waßmuth haben die Entwicklungsmöglichkeiten im deutschen Frauenfußball gelobt. «Man muss nicht in einem Top-Verein spielen, um es bis in die A-Nationalmannschaft zu bringen. Jede Spielerin auch aus kleinen Vereinen kann in die Auswahl kommen, wenn sie ihre Leistung bringt», sagte Lattwein am Donnerstag in einer Online-Pressekonferenz vor den Länderspielen der DFB-Mannschaft gegen Belgien am Sonntag in Aachen (18.00 Uhr/Eurosport) und am nächsten Mittwoch in Venlo gegen die Niederlande (18.30 Uhr/Eurosport). Gemeinsam mit Waßmuth wechselt sie zur neuen Saison von der TSG 1899 Hoffenheim zum Serienmeister VfL Wolfsburg.

Waßmuth sieht sogar bessere Chancen für jüngere Spielerinnen in sogenannten kleinen Vereinen. «Wenn man da in einer Führungsrolle ist und konstant Leistung bringt, ergeben sich neue Perspektiven», sagte die 24-Jährige. Im DFB-Kader für die beiden ersten Länderspiele des Jahres befinden sich mit Torfrau Stina Johannes, Nicole Anyomi und Jana Feldkamp (alle SGS Essen) drei Spielerinnen, die nicht zu den fünf die Bundesliga-Tabelle anführenden Vereinen München, Wolfsburg, Hoffenheim, Frankfurt und Potsdam gehören.

Obwohl sie in Hoffenheim sehr zufrieden sind, haben sich beide zum Wechsel nach Wolfsburg entschieden. Die 20 Jahre alte Lattwein erhofft sich davon ein noch höheres Trainingsniveau. Hinzu kommen die internationalen Spiele in der Champions League und die Chance auf Titelgewinne.

Waßmuth sucht beim VfL eine neue Herausforderung - sowohl im persönlichen als auch im sportlichen Bereich. «Sich in eine neue Mannschaft zu integrieren, neue Spielerinnen und einen neuen Spielstil kennenzulernen und sich dadurch weiterzuentwickeln, haben mich zu dem Wechsel bewegt», sagte Waßmuth.

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