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14.05.2026 - 08:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Zoe Groening
DFB-Pokalfinale: Gelingt Alexandra Popp mit den Wölfinnen der nächste Rekordsieg?

©VfL Wolfsburg
Seit der Saison 1980/81 wird in Deutschland der DFB-Pokal der Frauen ausgetragen. Insgesamt zehn verschiedene Vereine konnten sich seitdem den Sieg ergattern. Jetzt geht der Wettbewerb in sein 46. Duell und es könnte wohl kaum spannender kommen.
Das Kräftemessen zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern ist in der Bundesliga schon lange nichts Neues mehr. Regelmäßig belegen die beiden Teams die ersten beiden Tabellenplätze und lieferten sich in den vergangenen Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mittlerweile scheint die Tendenz aber zunehmend zu den Bayern zu kippen. Von den letzten sieben Duellen konnte der FCB gleich fünf für sich entscheiden, mit teils sehr deutlichen Siegen und auch die Meisterschaft konnten die Münchnerinnen vier Mal in Folge für holen. Was auf den ersten Blick, wie ein klares Bild wirkt, bekommt im DFB-Pokal aber eine völlig neue Wendung. Die Wölfinnen sind im Pokal nämlich wahre Rekordsiegerinnen.
Perfect Match: Die Wölfinnen und der DFB-Pokal
Seit der Saison 2012/2013 standen die Wölfinnen zwölf Mal im Pokalfinale, mit einer überragenden Quote. Nur einmal konnten die Wölfinnen sich den Sieg nicht sichern, alle anderen elf Male holten sie sich den Titel. Klarer Rekord, auch weil zehn der Titelgewinne direkt aufeinander folgten. Ende der Serie war letztendlich aber im vergangenen Jahr als die Wölfinnen bereits im Viertelfinale gegen die TSG Hoffenheim ausschieden und somit auch ein Stück weit den Weg für den zweiten Pokalsieg der Bayern freimachten. Die Münchnerinnen gehen somit in diesem Jahr als Titelverteidigerinnen an den Start.
Schreibt Pokal-Rekordspielerin Alexandra Popp nochmal Geschichte?
Im heutigen Pokalfinale geht es diesmal nicht nur um die spannende Frage, welcher Verein in Fußball-Deutschland denn nun tatsächlich die Nase vorn hat, sondern auch darum, inwiefern einzelne Spielerinnen Geschichte schreiben. Alexandra Popp verlässt Wolfsburg nach der Saison und wechselt zu ihrem Herzensverein Borussia Dortmund, der aktuell noch in der Regionalliga West spielen. Für Popp wäre das Pokalfinale dementsprechend erstmal das letzte in ihrer Karriere und ein würdiger Abschied, denn die 35-Jährige hat den DFB-Pokal so oft gewonnen, wie keine andere: dreizehn Mal durfte sie den DFB-Pokal schon in den Händen halten und ein Vierzehnter soll jetzt folgen, wie sie vor dem Finale selbst sagte: "Es würde mir extrem viel bedeuten, den Pokal noch mal zurück nach Wolfsburg zu holen. Das wäre ein sehr, sehr schöner und runder Abschluss." Außerdem ist der DFB-Pokal-Sieg für Wolfsburg die letzte Chance auf einen Titel in dieser Saison.
Holen die Bayern das Double?
Für die Bayern geht es im Pokalfinale derweilen um die Titelverteidigung und auch um das mögliche Double. Nach dem Aus in der Champions League gegen den FC Barcelona könnten die Münchnerinnen sich gegen Wolfsburg noch den zweiten Titel erkämpfen. Die Meisterschaft hatten die Bayern dank fünfzehn Punkten Vorsprung bereits am 22. Spieltag für sich entschieden, nachdem sie sich in dieser Saison kaum Fehler geleistet hatten. Die einzigen Wermutstropfen waren zwei Unentschieden gegen Carl Zeiss Jena am dritten und gegen die TSG Hoffenheim am 24. Spieltag , ansonsten fuhren die Münchnerinnen ausnahmslos Siege ein. Die Motivation fürs Double, nach so einer Dominanz in der Liga, ist dementsprechend groß. Außerdem gibt es auch bei Bayern Abgänge langjähriger Spielerinnen: sowohl Torhüterin Maria Luisa Grohs, als auch Linksverteidigerin Carolin Simon verlassen den Verein nach sieben Jahren und möchten sicherlich noch einen weiteren Titel von Köln nach München bringen.
Der DFB-Pokal wird seit 1980/81 in Deutschland ausgetragen und ist damit rund zehn Jahre älter als die Bundesliga. Seit der Saison 2009/10 findet das Pokalfinale traditionell im Rheinenergiestadion in Köln statt. Das diesjährige Finale ist auf den 14. Mai um 16 Uhr terminiert und wird live im ZDF, sowie in der ZDF Mediathek und bei Sky übertragen.
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