19.11.2025 - 23:00 Uhr | News | Quelle: SKN St. Pölten
Erster CL-Punkt: Wölfinnen trotzen Kälte und Rückstand in Oslo

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©SKN St. Pölten
Der SKN St. Pölten hat am zweiten Spieltag der UEFA Women’s Champions League Moral bewiesen und sich bei eisigen Bedingungen einen wichtigen Auswärtspunkt gesichert. Beim 2:2 (1:2) gegen Vålerenga Oslo holten die Wölfinnen nach frühem Rückstand ihren ersten Zähler der laufenden Königsklassen-Saison.

Eiskalter Start – Vålerenga schockt Pölten früh

In der Intility Arena, wo Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt und nur rund 500 Zuschauer:innen eine ungewöhnlich frostige Kulisse bildeten, erwischten die Gastgeberinnen den deutlich besseren Start. Bereits nach 20 Minuten lag der SKN mit 0:2 zurück: Erst traf Karina Sævik, wenig später erhöhte Olaug Tvedten nach einem schnellen Umschaltmoment auf 2:0.

Der SKN tat sich lange schwer, in die Partie zu finden, doch kurz vor der Pause setzte Kess Elmore ein wichtiges Zeichen. In der Nachspielzeit verwertete die Offensivspielerin einen Angriff energisch zum 1:2-Anschlusstreffer und brachte ihre Mannschaft zurück ins Spiel.

VAR-Drama im zweiten Durchgang – Klein trifft vom Punkt

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Begegnung umkämpft, bis sich der Videoassistent nach rund einer Stunde einschaltete. Die polnische Schiedsrichterin Michalina Diakow überprüfte eine potenzielle Handspiel-Szene und zeigte schließlich auf den Punkt. Jennifer Klein übernahm Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:2-Ausgleich.

Offener Schlagabtausch, aber kein Sieger

In der Schlussphase lieferten sich beide Teams einen intensiven Schlagabtausch, suchten immer wieder den direkten Weg zum Tor und ließen den Ball mutig laufen. Zwingende Möglichkeiten blieben jedoch aus, sodass es beim leistungsgerechten Remis blieb.

„Es freut mich, welche Reaktion das Team zeigte“

Trainer Laurent Fassotte lobte die Moral seines Teams nach dem Kältespiel in Norwegen: „Es freut mich, welche Reaktion das Team auf den frühen Rückstand zeigte. Es freut mich, dass wir einen Punkt mitnehmen konnten.“

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