21.05.2020 - 10:00 Uhr | News | Quelle: dpa
Gemischte Gefühle beim FF USV Jena wegen Bundesliga-Neustart

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Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat die Nachricht vom Neustart am 29. Mai mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Die aktuelle Corona-Verordnung des Freistaates untersagt noch bis zum 5. Juni professionellen Mannschaftssport, was auch für den FF USV gilt. Erst seit vergangenem Montag trainiert die Mannschaft von Trainer Christopher Heck wieder in Kleingruppen unter Einhaltung großer Abstände und kontaktlos. "Die Vorbereitung auf den Einstieg in den Wettbewerb ist so eindeutig nicht möglich", sagte der Vereinsvorsitzende Torsten Rödiger in einer Erklärung des Tabellenletzten.

Nicht nur eine Wettbewerbsverzerrung sieht der Vorstand in den ungleichen Voraussetzungen. "Im Vordergrund steht eindeutig die Gesundheit unserer Spielerinnen. Diese ist bei einem Kaltstart kaum gegeben, das Verletzungsrisiko ist viel zu hoch", sagte Rödiger.

Der FF USV wehrt sich nicht gegen eine Fortführung der Bundesliga, allerdings steht man in Jena wegen der speziellen Richtlinien vor großen Herausforderungen. Ein mehrwöchiger Umzug in ein anderes Bundesland scheint unmöglich, da Spielerinnen ihr Studium beenden, im Berufsleben stehen oder derzeit Abiturprüfungen am Jenaer Sportgymnasium haben und so eine Anwesenheit zwingend notwendig ist.

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