15.01.2020 - 13:29 Uhr | News | Quelle: DFB
Kemme muss Karriere mit 28 Jahren beenden

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©1. FFC Turbine Potsdam
Mit ihrem Wechsel zum WFC Arsenal wollte Tabea Kemme 2018 in England durchstarten, jedoch warfen sie Knieverletzungen zurück. Mit 28 Jahren musste sie auf Grund dessen ihre Karriere beenden. Dies teilte Kemme in den sozialen Netzwerken mit. Im August 2019 erlitt Kemme einen kleinen Meniskusriss und war operiert worden. Zuvor hatte sie aufgrund eines Knorpelschadens im Knie bereits zahlreiche Spiele verpasst. Wegen ihrer Verletzungen hatte die ehemalige Nationalspielerin bereits im vergangenen Sommer offen von einem möglichen vorzeitigen Karriereende gesprochen.

"Für mich war das eine schwere Entscheidung", sagte die 28-jährige Kemme bei dfb.de: "Dennoch bin ich auch erleichtert, denn jetzt habe ich nach fast zwei Jahren, die immer wieder von meiner Verletzung und intensiver Reha geprägt waren, auch Klarheit."

Immer mehr ehemalige und aktive Nationalspielerinnen verabschiedeten sich auf Instagram von der Defensivspielerin. Trainer Joe Montemurro sagte: "Tabea war eine geschätzte Mannschaftskameradin und ein wichtiger Einflussfaktor hinter den Kulissen in unserer letzten Saison, welche wir mit dem Titelgewinn für uns entschieden haben."

Die Defensivspielerin absolvierte 47 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Mit der U17-Auswahl holte sie 2008 den EM-Titel, mit der U20 wurde sie 2010 Weltmeister. Ihr letztes Spiel im Nationaltrikot bestritt Kemme beim SheBelieves Cups 2018 in den USA. Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte Kemme mit den DFB-Frauen beim Olympiasieg 2016 in Rio de Janeiro. In ihren zwölf Jahren in Potsdam gewann sie vier Meisterschaften sowie einen Champions-League-Titel.



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