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Memeti-Solo krönt Frankfurter Aufholjagd
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| Memeti-Solo krönt Frankfurter Aufholjagd | Startbeitrag 13.09.2026 - 20:51 |
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emiliebitsch
Beiträge: 1 IP: logged
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Eintracht Frankfurt gewinnt nach einem furiosen und regnerischen Duell gegen die TSG Hoffenheim mit 4:2 (1:0). Das Team von Niko Arnautis ging in der ersten Halbzeit sehr früh durch Nina Lührßen in Führung (2. Minute), während die TSG in der 18. Minute nach einer Notbremse von Svenja Vöhringer in Unterzahl gerät. Zur zweiten Halbzeit konnten die Kraichgauerinnen am vierten Spieltag der Bundesliga die Partie durch die Tore von Chiara Hahn (50.) und Svenja Fölmli (62.) drehen, ehe Laura Freigang (68.), Danique Tolhoek (72.) und Erëleta Memeti (88.) das Spiel zugunsten der Eintracht entschieden. Damit bleiben die Frankfurterinnen weiterhin ungeschlagen, die TSG steht mit null Punkten auf dem zwölften Platz. Nach intensiven englischen Wochen für die SGE, wechselte Chefcoach Niko Arnautis dreimal: Für Sara Doorsoun, Pia-Sophie Wolter und Noemi Ivelj kamen Marthine Østenstad sowie die wiedergenesenen Hanna Bennison und Paulina Krumbiegel in die Startelf. TSG-Trainerin Eva Virsinger wechselte hingegen nur einmal: Lisa Doorn wich für die 19-jährige Svenja Vöhringer. Nach frühem Tor gerät die TSG in Unterzahl Eintracht Frankfurt begann direkt mit viel Druck. Die Kraichgauerinnen wirkten sehr unsicher und verloren immer wieder den Ball im Spielaufbau, wodurch die erste Chance zustande kam: Nach einem Ballgewinn wird SGE-Kapitänin Laura Freigang auf die rechte Seite geschickt, die dort mit wenig Druck durchlaufen kann. In der Mitte sieht sie die herein laufende Rebecka Blomqvist, die nur noch in den Ball rutschen kann. Hoffenheim-Keeperin Laura Dick parierte diesen Schuss zunächst stark, der Abpraller kann aber Nina Lührßen nutzen, die den frühen Treffer in der 2. Minute erzielte. Den ersten gefährlichen Torschuss für die Hoffenheimerinnen war ein Distanzschuss von Chiara Hahn in der 8. Minute. Ihr Distanzschuss landete an die Latte. Immer wieder versuchte die TSG von der Ferne abzuschließen, weitere Ideen fehlten dem Team von Eva Virsinger jedoch. Immer wieder fiel die junge Außenbahnspielerin Laia Martret auf, die immer wieder von der rechten auf die linke Seite wechselte, dennoch nicht wirklich zum Zuge kam. Bereits vor dem Spiel warnte Virsinger vor den langen Bällen der Eintracht auf die Außen, dennoch gelang es Frankfurt ohne Probleme immer wieder, sich dort durchzusetzen. Nach dem frühen Rückstand kam es noch bitterer für die TSG: Laura Gloning passte zu ihrer Abwehrreihe, Svenja Vöhringer und Vanessa Diehm können sich nicht einigen, wer den Ball nimmt. Eintracht-Stürmerin Rebecka Blomqvist möchte sich den Ball schnappen, dabei senst Vöhringer sie um und sieht dafür die rote Karte. Als letzte Spielerin vereitelt die erst 19-Jährige eine klare Torchance. Dick hält Hoffenheim am Leben Immer wieder verliert Hoffenheim zu schnell den Ball, womit Frankfurt sich Chancen über Chancen erarbeiten kann. Laura Freigangs Kopfball (30.) und Hayley Rasos Distanzschuss (32.) kann die TSG-Keeperin stark parieren und hielt dadurch ihr Team noch im Spiel. Frankfurt schafft es nicht vor der Pause zu erhöhen. Denn die Hoffenheimerinnen kamen frischer aus der Pause zurück, als das Team von Niko Arnautis. Es wirkte fast, als würde die TSG wieder mit elf Spielerinnen auf dem Platz stehen, Frankfurt kam nicht mehr in die Zweikämpfe. So belohnte sich auch die TSG: Nach einem Einwurf wird Chiara Hahn von Paulina Krumbiegel nicht attackiert, wodurch die 24-Jährige in den Sechzehner reinläuft und von außen abzieht. Der Ball landet perfekt an den Innenpfosten und knallt ins Tor (50.). Für SGE-Keeperin Lina Altenburg war dieser Ball unhaltbar. Nur zwölf Minuten später kann die TSG das Spiel in Unterzahl drehen. Laia Martret kann auf der rechten Seite komplett freistehend flanken in Richtung Neuzugang Svenja Fölmli, die sich von Amanda Ilestedt weggeschlichen hat und aus ebenfalls spitzem Winkel ins Tor rein köpft (62.). Altenburg versucht noch den Ball weg zufausten, verfehlt diesen aber. Einzig ein Distanzschuss von Dilara Açikgöz nach einer Ecke wird nochmal gefährlich, doch auch hier kann die deutsche U23-Nationalkeeperin Dick sich auszeichnen. Hoffenheim nutzt die schwache Phase der Adlerträgerinnen konsequent, die Frankfurterinnen bringen mit den Wechseln von Pia-Sophie Wolter (für Krumbiegel) und Danique Tolhoek (für Raso) nochmal frischen Wind rein. Memetis Solo setzt den Schlusspunkt Gerade die Niederländerin setzte einige Nadelstiche in der Offensive, die Frankfurterinnen wurden griffiger. Vor rund 3105 Zuschauer:innen fing sich die Eintracht und spielte den Offensivfußball, wie man diesen bereits in Spielen wie gegen Paris Saint-Germain oder gegen Union Berlin gesehen hat. In der 68. Minute glich die Kapitänin Freigang zum 2:2 aus. Nach einer Flanke von Memeti köpft die deutsche Nationalspielerin den Ball ins Tor. Bei Hoffenheim schlichen wieder vermehrt Fehler rein, wie auch ein Fehlpass der zu Lührßen kommt, die weiter zur eingewechselten Tolhoek spielt. Diese setzt einen Haken und lässt dabei TSG-Kapitänin Vanessa Diehm schlecht aussehen. Die Stürmeirn vollendet ins rechte Eck souverän (72.). Frankfurt ließ nichts mehr anbrennen, drückte eher auf ein weiteres Tor. Memeti versuchte es immer wieder aus der Distanz, bis sie sich in der 88. das Herz fasste und von der rechten Seite rein in den Strafraum dribbelte und mehrere TSG-Spielerinnen aussteigen ließ. Das Traumsolo setzte dann den 4:2-Schlusspunkt. ”Ziehe den Hut vor der Mannschaft” Für die TSG ist es die vierte Niederlage und damit der schlechteste Start ihrer Geschichte. Dennoch blickt Trainerin Virsinger positiv auf das Spiel: “Wir haben nach der frühen roten Karte mit viel Herz verteidigt und ich ziehe den Hut vor der Mannschaft, wie sie diese Unterzahl abgeschüttelt haben.” Sie sehe aber auch, dass man durch individuelle Fehler, wie eben die hohe Fehlpassquote, sich selbst um den “verdienten Lohn” gebracht hat. Auch SGE-Coach Arnautis bilanziert die verschiedenen Phasen: “Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, haben dann aber verpasst ein weiteres Tor nachzulegen. Nach der Pause haben wir den Gegner aufgebaut.” Die Frankfurterinnen haben jedoch Mentalität gezeigt und haben das Spiel nach dem 1:2-Rückstand nochmal gedreht. Für Frankfurt geht es am Freitag auswärts bereits zum Nachbarschaftsduell gegen den Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 (18.30 Uhr). Auch die TSG muss am Freitag wieder ran. Sie empfangen den aktuellen Tabellenführer VfL Wolfsburg (18.30 Uhr). |
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