17.02.2021 - 09:55 Uhr | News | Quelle: dpa
Mini-Turnier als wichtiges Signal für WM-Bewerbung

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©IMAGO
Deutschland, Belgien und die Niederlande wollen mit dem Turnier «Three Nations. One Goal» ab Donnerstag nicht nur das Länderspieljahr 2021 eröffnen, sondern auch ein starkes Signal an die Welt für die gemeinsame Bewerbung um die WM 2027 senden. Die Trainerinnen Martina Voss-Tecklenburg (Deutschland), Sarina Wiegmann (Niederlande) und Belgiens Coach Ives Serneels unterstrichen am Dienstagabend bei einer Online-Pressekonferenz, dass die Partien aber auch einen hohen sportlichen Stellenwert haben.

Am Sonntag (18.00 Uhr/Eurosport) spielt das deutsche Team in Aachen gegen Belgien und am 24. Februar (18.30 Uhr/Eurosport) in Venlo gegen die Niederlande. Eröffnet wird das Miniturnier am Donnerstag (20.00 Uhr/Eurosport) in Brüssel mit der Partie Belgien gegen die Niederlande.

«Es ist bedeutend, dass drei Länder, die so eng beieinanderliegen, sich zusammengeschlossen haben und sagen: Wir wollen das Ziel gemeinsam erreichen, wir wollen Kräfte bündeln, wir wollen alle unsere unterschiedlichen Stärken einbringen. Deshalb bin ich guter Dinge, dass diese WM-Bewerbung eine große Kraft und auch eine große Chance hat», sagte Voss-Tecklenburg. Die Welt wachse immer mehr zusammen, man spüre und erlebe die Globalisierung im positiven wie im negativen Sinn. Deshalb sei die gemeinsame WM-Bewerbung ein Zeichen dafür, dass man Verantwortlichkeiten teilen und finanzielle Ressourcen anders ausloten kann.

Sportlich hat das Turnier unterschiedliche Bedeutungen. Während sich die deutsche Mannschaft nach der verpassten Olympia-Qualifikation mit elf Länderspielen 2021 auf die EM 2022 in England vorbereitet, beginnt für Europameister Niederlande mit den beiden Spielen die «Road to Tokio» zu den Olympischen Spielen. Belgien will den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre, der in einer sehr überzeugenden EM-Qualifikation den vorläufigen Höhepunkt erreichte, weiter vorantreiben und sich dabei an den besten Mannschaften orientieren.

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