24.05.2018 - 22:43 Uhr | News | Quelle: Soccerdonna
Platzverweis von Popp kostet Wolfsburg das Triple

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©VfL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg hat im Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon mit 1:4 nach Verlängerung verloren. Der Platzverweis von Alexandra Popp, nach 1:0 Führung für den VfL Wolfsburg, wendete das Blatt. In einer dramatischen Schlussphase drehten die Französinnen das Spiel. Nach Abpfiff sanken die Wolfsburgerinnen zu Boden, Tränen der Enttäuschung flossen. Alexandra Popp schaute mit leerem Blick über den Platz, in dem Wissen eine Teilschuld an der Niederlage zu haben.

"Beide Teams haben hart für dieses Finale gearbeitet. Hier werden sich zwei Topmannschaften alles abverlangen.", sagte Stephan Lerch in der Pressekonferenz am Vortag. Und er sollte Recht behalten.

Der deutsche Meister und Pokalsieger lieferte sich von Anfang an einen munteren Schlagabtausch mit den Französinnen. Für Torgefahr sorgte aber eher Lyon. Wolfsburg stand immer tiefer und lies Olympique immer mehr Spielanteile. In der 69. Minute klärte Noelle Maritz in höchster Not einen Kopfball von Le Sommer. Allerdings war es eine Fehlentscheidung von Schiedsrichterin Jana Adamkova (Tschechien), welche übersah, dass der Ball im vollem Umfang über der Torlinie war. Zum Glück für den VfL Wolfsburg. In der Frauen-Champions-League kommen weder Torlinientechnik noch Torschiedsrichter zum Einsatz.

In der Verlängerung überschlugen sich die Ereignisse. Nach dem 1:0 durch Pernille Harder (93.Minute) sah ausgerechnet die wiedergenesene Alexandra Popp die Gelb-Rote Karte nach einem Foulspiel an Delphine Cascarino. Der schnellen Doppelschlag Lyons verkrafteten die Wolfsburgerinnen nicht mehr. Dank der Treffer von Amandine Henry (98.), Eugenie Le Sommer (99.), Ada Hegerberg (103.) und Camille Abily (116.) schnappte sich Lyon zum dritten Mal in Folge den Titel.

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