Schweizer Frauenfußball-Chefin macht Hassbrief öffentlich


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Schweizer Frauenfußball-Chefin macht Hassbrief öffentlich |  Startbeitrag 05.08.2022 - 15:53
  bneidror
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Die Schweizer Frauenfußball-Chefin Tatjana Haenni hat einen an sie gerichteten Hassbrief gegen Frauen im Fußball öffentlich gemacht. Die Spitzenfunktionärin des Schweizer Fußball-Verbandes (SFV) teilte das Schreiben auf Twitter. «Mit der Publikation dieses Briefes wollte ich die Öffentlichkeit weiter sensibilisieren und aufzeigen, dass Respekt und Toleranz noch immer zu oft mit Füßen getreten werden» schrieb die 55-Jährige am Freitag in einer Stellungnahme auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Post von Haenni bei Instagram

Der SFV erhalte immer wieder Schreiben, in denen Nationalspielerinnen und -spieler erniedrigt und beleidigt würden. «Diese Äußerungen sind respektlos, niederträchtig und verletzend», schrieb Haenni.

Die ehemalige Nationalspielerin, Trainerin und FIFA-Funktionärin setzt sich seit langem für Frauen im Fußball ein. Vor der Europameisterschaft in England wurde die Gleichstellung von Prämien der Schweizer Nationalspielerinnen und Nationalspieler Schweiz bekanntgegeben.
Schweizer Frauenfußball-Chefin macht Hassbrief öffentlich  | #1  05.08.2022 - 16:41
amfani
Beiträge: 9
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Dieser Text versucht nicht nur Fußballerinnen herabzuwürdigen (was schon schlimm genug ist), sondern mich als männlichen Zuschauer gleichermaßen.
Dem möchte ich entschieden widersprechen.
Ich habe fast jedes Spiel der EM mit großer Freude verfolgt, aber nicht weil ich "junge Weiber mit String im ***** " sehen wollte. Mich hat das fußballerische und menschliche Niveau schlichtweg überzeugt und mir am Fußball so große Freude gegeben, wie schon seit langem der Männerfußball nicht mehr. Dort unterbieten sich noch viel mehr Leute, welche am Sport selbst nicht das geringste Interesse haben und nur noch junge Kerle benötigen, welche den Ball über den Rasen schieben, im Niveau, um diesen für so ziemlich alle erdenklichen Zwecke zu missbrauchen.

Die Europameisterinnen haben sogar weiße Hosen wegen mehr Einsicht stark kritisiert und wollen in Zukunft lieber eine andere Farbgebung.

Sport ist Sport und sexuelle Beziehungen sind sexuelle Beziehungen, beides hat getrennt voneinander seine Berechtigung und wenn sich zwei Menschen lieben, ist mir das deutlich lieber, als wenn sie sich hassen.
Beim Autor dieses Briefes fehlen wohl einige kausale Überlegungen.

PS: Um es ganz deutlich zu formulieren: Wenn ich die Wahl hätte zwischen Sex mit einer Spielerin meiner Wahl und einfach nur Teil des tollen Teams zu sein, mal mittrainieren und im Stadion mit auf der Bank sitzen, würde ich den Sport wählen. Das liegt nicht daran, dass ich Frauen nicht attraktiv finden kann. Beim Fußballgucken habe ich sie nach ein paar Tagen mehr als meine Schwestern empfunden und nicht als welche, die sich aufreizend geben.


Beitrag bearbeitet von amfani, 05.08.22 - 17:07
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