27.03.2025 - 20:38 Uhr | News | Quelle: dpa
VfL Wolfsburg scheidet nach Debakel beim FC Barcelona aus

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©IMAGO
Wie im Hinspiel sind Wolfsburgs Fußballerinnen auch im Viertelfinal-Rückspiel dem FC Barcelona klar unterlegen. Das Ergebnis fällt noch deutlicher aus.

Das große Fußball-Wunder ist ausgeblieben, der Traum vom Europapokal geplatzt. Nach einem 1:6 (0:3) beim klar überlegenen FC Barcelona scheidet der VfL Wolfsburg im Viertelfinale der Champions League aus. Bereits das Hinspiel hatten die erneut chancenlosen Wölfinnen 1:4 gegen den Titelverteidiger verloren. Damit findet das Halbfinale ohne deutsches Team statt. Der FC Bayern München war am Mittwoch an Olympique Lyon gescheitert.

Salma Paralluelo (10. und 20. Minute), Esmee Brugts (41.), Clàudia Pina (62. und 77.) sowie María León (90.+1) erzielten vor etwas über 4.600 Fans im Estadi Johan Cruyff die Tore für die spielfreudigen Katalaninnen. Die eingewechselte Lineth Beerensteyn (72.) erzielte das Wolfsburger Ehrentor.

«Wir wissen, wie schwer die Aufgabe heute sein wird», hatte VfL-Coach Tommy Stroot vor der Partie bei DAZN gesagt, «aber im Fußball kann viel passieren». Allerdings liefen die Wolfsburgerinnen dem Geschehen nur hinterher, auch das Startelf-Comeback von Abwehrchefin Marina Hegering änderte daran wenig.

Popp patzt vor dem 0:1

Barcelonas Führung begünstigte VfL-Kapitänin Alexandra Popp mit einem Fehlpass im Aufbauspiel, beim 2:0 kombinierte sich Barça über mehrere Stationen zum Erfolg. Brugts mit einem Gewaltschuss sowie Pina erhöhten kurz vor und nach der Pause.

Beerensteyn, die gerade mal 87 Sekunden nach ihrer Einwechslung traf, sah kurz nach ihrem Tor, wie Pina mit einem Traumfreistoß den alten Abstand wieder herstellte. Léon traf in der Nachspielzeit ebenfalls per Freistoß fast noch sehenswerter zum auch in dieser Höhe verdienten Endstand.

Der VfL steuert nach dem Champions League-Aus damit auf seine erste titellose Saison seit 2012 zu. Die Chancen auf die deutsche Meisterschaft sind bei sechs Punkten Rückstand auf den FC Bayern sehr gering. Im DFB-Pokal schied das Team von Tommy Stroot nach zehn Erfolgen in Serie gegen 1899 Hoffenheim aus.

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