27.07.2022 - 17:25 Uhr | News | Quelle: dpa sd
Wirtz fordert Anerkennung und bessere Bezahlung für Fußballerinnen

-
©Bayer 04 Leverkusen
Bundesliga-Spielerin Juliane Wirtz hat eine fehlende Wertschätzung und zu geringe Bezahlung im Frauenfußball kritisiert. «Ich muss keine Millionen verdienen. Darum geht es nicht. Das brauche ich auch nicht. Ich würde mir aber wünschen, dass ich mir, während ich Fußball spiele, keine Sorgen darum machen muss, wie ich meine Ausbildung machen und mein Studium finanzieren kann», sagte die 20 Jahre alte Spielerin von Bayer Leverkusen im Interview mit dem «Kölner Stadt-Anzeiger». Ihr Bruder ist Nationalspieler Florian Wirtz.

Es gehe auch nicht nur ums Geld, sondern auch um Anerkennung und Förderung. «Jeder Verein muss ein Nachwuchsleistungszentrum für Jungs haben, damit er eine Lizenz bekommt. Warum keines für Mädchen und Frauen? Das verstehe ich nicht», sagte Wirtz. Mit ihrem prominenten Bruder, der ebenfalls für Leverkusen spielt, würde sie aber trotzdem nicht tauschen wollen: «Wenn ich sehe, wie viel auf Fußball-Stars einprasselt, dann bin ich froh, dass ich nicht in Floris Haut stecke.»

Relevante News

21.01.2026 - 14:00 Uhr
Hinrunden-Analyse: Die positiven Überraschungen
Der 1. FC Köln und Aufsteiger 1. FC Nürnberg wurden vor Saisonbeginn als Abstiegskandidaten angesehen, während der SV Werder Bremen bisher eher im unteren...
weiterlesen
20.01.2026 - 17:15 Uhr
Hinrunden-Analyse: Stabiles Mittelfeld
Mit der TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen und dem SC Freiburg versammelt sich in unserer Kategorie „stabiles Mittelfeld“ jene Gruppe an Teams, die sportlich k...
weiterlesen
11.01.2026 - 15:00 Uhr
HSV leiht Bartz bis Saisonende von Leverkusen aus
Der Bundesligist Hamburger SV verstärkt sich bis Saisonende mit Paulina Bartz. Die 20-jährige Mittelfeldspielerin wechselt auf Leihbasis von Bayer 04 Leverku...
weiterlesen