16.06.2025 - 20:00 Uhr | News | Quelle: BBC
Women’s Super League wächst auf 14 Teams

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Die englische Women’s Super League (WSL) wird zur Saison 2026/27 von zwölf auf vierzehn Teams erweitert. Die Entscheidung wurde nach einer Abstimmung der beteiligten Klubs bestätigt. Dabei bleibt das bestehende Auf- und Abstiegssystem erhalten und wird sogar um ein Relegationsspiel ergänzt.

Ab der kommenden Saison qualifizieren sich die beiden besten Teams der zweiten Liga (WSL 2) direkt für die erste Liga. Der Drittplatzierte der WSL 2 trifft in einem Entscheidungsspiel auf das Schlusslicht der WSL, um den letzten Platz im Oberhaus. Ab der übernächsten Saison wird dann der Tabellensieger der WSL 2 automatisch aufsteigen, während der Tabellenletzte der WSL direkt absteigt. Zusätzlich wird es ein weiteres Relegationsspiel zwischen dem Vorletzten der WSL und dem Zweitplatzierten der WSL 2 geben.

Die WSL-Führung begründet die Änderung mit dem Ziel, mehr sportliche Relevanz in den Spielplan zu bringen. Analysen zeigten, dass ein Großteil der Partien zuletzt kaum Auswirkungen auf die Tabellenstände hatte. Die geplanten Anpassungen sollen die Durchlässigkeit zwischen den Ligen erhöhen und Anreize für Investitionen schaffen. Bereits jetzt sind deutliche Unterschiede zwischen professionell geführten und semi-professionellen Klubs in der zweiten Liga erkennbar.

Für die dritte Liga ist geplant, dass künftig beide Meister der Premier Division North und South automatisch in die WSL 2 aufsteigen. Die beiden Zweitplatzierten sollen ein Play-off-Spiel um den dritten Aufstiegsplatz austragen.

Gleichzeitig wurden neue Lizenzanforderungen eingeführt, die unter anderem bessere Trainingsbedingungen, längere Kontaktzeiten mit Spielerinnen, mehr Personal und einen stärkeren Fokus auf Nachwuchsarbeit vorsehen. Diese Standards gelten für die WSL und WSL 2 und führten bereits zu Rückzügen einzelner Klubs, die die finanziellen Bedingungen nicht erfüllen konnten.

Mit der Erweiterung der WSL steigt die Anzahl der Ligaspiele ab der Saison 2026/27 von 22 auf 26. Die Umsetzung gestaltet sich angesichts internationaler Turniere, Spielpausen und begrenzter Verfügbarkeiten im Kalender als Herausforderung. Die WSL-Führung setzt dennoch auf langfristiges Wachstum und eine stärkere Professionalisierung im gesamten Ligasystem.

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