13.02.2026 - 22:15 Uhr | News | Quelle: sd | von: Jascha S.
WSL: Man City mit 6:0 Kantersieg gegen Leicester

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©IMAGO
Von der ersten Minute an wurde deutlich, wer heute den Ton angeben würde. Leicester fand in der ersten Viertelstunde offensiv praktisch nicht statt, während City das Spiel dominierte.

Das erste Ausrufezeichen setzte die Heimmannschaft in der 13. Minute: Nach einem blitzsauberen Konter bediente Lauren Hemp ihre Sturmkollegin Bunny Shaw mit einem feinen Steckpass. Bunny tanzte ihre Gegenspielerin elegant aus und zog flach ab, doch Leicesters Torhüterin Clark parierte glänzend und hielt ihr Team zunächst im Spiel.

Lehmanns Pfostentreffer als Weckruf

Wie aus dem Nichts wäre das Spiel in der 15. Minute fast auf den Kopf gestellt worden. Nach einem Stellungsfehler der Deutschen Rebecca Knaak tauchte plötzlich Alisha Lehmann frei vor dem Tor auf. Es war eine "Monsterchance" zur unverdienten Führung, doch ihr Abschluss klatschte nur an den Innenpfosten. Knaak wackelte bereits letzte Woche gegen Arsenal und machte erneut einen unsicheren Eindruck.

Das war der Weckruf, den City anscheinend brauchte. Nur vier Minuten später eroberte Kerolin den Ball, leitete den Konter ein und fand Vivianne Miedema. Die Niederländerin ließ zwei Verteidigerinnen stehen, scheiterte aber ebenfalls am Innenpfosten (19.). Eine Minute später köpfte sie nach Zuspiel von Yui Hasegawa direkt in die Arme von Clark.

Dann aber brachen alle Dämme. In der 21. Minute tankte sich die bockstarke Lauren Hemp auf ihrer linken Seite durch und schlug eine maßgeschneiderte Flanke in die Mitte. Dort stieg Bunny hoch und köpfte zur verdienten 1:0-Führung ein. Ein fataler Ballverlust am eigenen Strafraum in der 27. Minute lud Vivianne Miedema ein, die zum 2:0 vollstreckte. City spielte sich nun in einen Rausch.

Das 3:0 fiel in der 35. Minute: Miedema initiierte den Angriff per Einzelaktion selbst, der Ball wurde auf den linken Flügel zu Hemp geklärt, deren Flanke wiederum Miedema im Zentrum fand: ein perfekter Kopfball, ein perfektes Tor.

Den Schlusspunkt einer furiosen Halbzeit setzte Yui Hasegawa in der 37. Minute. Vorausgegangen war eine sensationelle Aktion von Kerolin, die ihre Gegenspielerin mit einer Finte stehen ließ und den Ball klug nach innen legte, wo Hasegawa nur noch zum 4:0 vollenden musste.

Kurz nach Wiederanpfiff zappelte der Ball erneut im Netz

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Kerolin spielte einen schnellen Doppelpass vor dem Sechzehner und packte anschließend den Hammer aus. Clark war zwar noch dran, doch der Ball landete unaufhaltsam im Netz der Foxes (46.).

Leicester präsentierte sich in der Folge defensiv desolat. In der 65. Minute führte ein haarsträubender Abwehrfehler zum nächsten Gegentreffer. Yui presste am Sechszehner, gewann kurz den Ball und das Spielgerät landete bei der eingewechselten Aoba. Die Japanerin kurvte elegant um die verbleibenden Gegenspielerinnen herum und schob lässig zum 6:0 ein.

Als Bunny in der 74. Minute bereits an der Torhüterin vorbei war und nur noch einschieben musste, klärte Leicesters Thibaud in allerletzter Not auf der Linie. Zwei Minuten später durfte sich auch Keeperin Clark noch einmal auszeichnen, als sie einen Abschluss von Hemp aus nur vier Metern Entfernung parierte (76.).

Ein Tor von Shaw wurde in der Nachspielzeit zurecht aberkannt. Mit 6:0 hat ManCity jedoch die Pflichtaufgabe erfüllt. Die beste Spielerin am Platz war, wie so oft in dieser Saison, Yui Hasegawa, die das Spielgeschehen diktierte.

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