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13.02.2026 - 22:00 Uhr | News | Quelle: SVT | von: lb
Ziel WM 2027: Sundhage übernimmt Haiti

©IMAGO
Nach der Auflösung ihres Vertrags mit der Schweizer Nationalmannschaft Anfang November war Pia Sundhage rund vier Monate ohne Engagement. Die Schwedin hatte die Schweiz in einer herausfordernden Phase übernommen und mit dem Viertelfinaleinzug bei der Heim-EM einen Achtungserfolg gefeiert. Nun wartet auf die 66-Jährige eine neue Aufgabe in der Karibik.
Wie ihre Agentur CMG sowie das schwedische Staatsmedium SVT am Freitagabend berichteten, hat Sundhage einen Vertrag bis 2026 bei der haitianischen Nationalmannschaft unterschrieben. Im Falle einer Qualifikation für die WM 2027, die im kommenden Sommer in Brasilien stattfindet, würde sich das Arbeitspapier automatisch verlängern. Neben Sundhage stößt auch ihre langjährige Co-Trainerin Lilie Persson zum Team.
Im Gespräch mit dem schwedischen Rundfunksender zeigte sich die Trainerin begeistert über ihre neue Aufgabe und sprach von „einer weiteren wunderbaren Herausforderung in der Welt des Frauenfußballs“. Zudem betonte sie: „Ich habe die Chance, ständig neue Dinge zu lernen.“
Schwieriges Ende mit der Schweiz
Sundhages Vertrag beim Schweizerischen Fussballverband wurde rund einen Monat vor Ablauf aufgelöst, nachdem sie sportlich für Aufbruchsstimmung gesorgt hatte. Insbesondere während der Heim-EM erlebte die Nati einen großen Zuschauerzuspruch. Gleichzeitig blieb lange offen, wie es mit der Trainerin über das Turnier hinaus weitergehen würde.
Schweizer Medien berichteten damals, dass neben strategischen Überlegungen auch strukturelle Fragen eine Rolle gespielt hätten. Intern bestanden Zweifel daran, ob Sundhage langfristig die Nachwuchsentwicklung der Nationalmannschaft prägen könne.
Bei ihrer neuen Aufgabe stehen nun andere Ziele im Vordergrund. Haiti belegt aktuell Rang 50 der FIFA-Weltrangliste und qualifizierte sich mit der WM 2023 erstmals für eine Weltmeisterschaft. In der Gruppenphase unterlag das Team England (0:1), China (0:1) und Dänemark (0:2) jeweils knapp.
Neben sportlichen Herausforderungen kämpft die Auswahl der „Grenadières“ regelmäßig mit infrastrukturellen und organisatorischen Problemen. Aufgrund interner Verbandskrisen musste das Team zuletzt häufig in der benachbarten Dominikanischen Republik trainieren und spielen. Mit einer der renommiertesten Trainerinnen des internationalen Frauenfußballs soll nun ein neues Kapitel beginnen.
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